Aufgaben
und
Zielsetzung
Die Wasserverbände Grazerfeld Südost und Umland Graz versorgen ihre Mitglieder mit hochwertigem Grundwasser und stellen dafür die notwendige technische Infrastruktur sowie qualifiziertes Personal bereit.
Die Aufgaben lassen sich in drei zentrale Bereiche gliedern:
1 / Sicherung und Erschliessung der Ressource Wasser
2 / Erhaltung und laufender Betrieb der Infrastruktur
3 / Vorsorge und Absicherung
Aufgaben und
rechtliche Grundlagen
Wasserversorger unterliegen in Österreich und der EU strengen gesetzlichen Vorgaben, unter anderem dem Lebensmittelrecht, der Trinkwasserverordnung sowie europäischen Hygienebestimmungen.
Diese Regelwerke definieren Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers, die Häufigkeit von Untersuchungen, die Eigenkontrolle durch den Betreiber sowie die verpflichtende Notfallvorsorge. Ergänzend dazu sind auch regelmäßige amtliche Kontrollen durch unabhängige Stellen vorgesehen.
Unter dem Begriff Eigenkontrolle werden sämtliche Maßnahmen zusammengefasst, die der Betreiber einer Wasserversorgungsanlage selbst zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität durchführt. Zusätzlich erfolgen externe Kontrollen durch behördlich autorisierte Institutionen.
Eigenkontrolle und laufende Überwachung
Die gesetzlich vorgeschriebene Eigenkontrolle umfasst alle Maßnahmen zur Sicherstellung eines sicheren und hochwertigen Trinkwassersystems.
Dazu gehören insbesondere:
- Errichtung, Wartung und Instandhaltung der Anlagen durch speziell ausgebildete „Wassermeister“, die regelmäßig aus- und weitergebildet werden, um rechtlich und technisch stets auf dem aktuellen Stand zu sein
- Regelmäßige Trinkwasseruntersuchungen nach einem behördlich festgelegten Untersuchungsprogramm durch ein autorisiertes Trinkwasserlabor
- Zusätzliche Proben im Versorgungsgebiet in Abstimmung mit den zuständigen Behörden
Alle Ergebnisse werden laufend dokumentiert und ausgewertet, um die hohe Qualität des Trinkwassers dauerhaft zu gewährleisten.