Blackout-Übung: Ernstfall erfolgreich simuliert

Der Wasserverband Grazerfeld Südost hat am 4. und 5. Dezember eine umfassende 24-stündige Blackout-Übung durchgeführt, um das Notfall- und Krisenmanagement auf den Prüfstand zu stellen - mit einem mehr als positiven Fazit.

Ziel der Übung war es, die Versorgungssicherheit für die Bewohner der Gemeinden Fernitz-Mellach, Gössendorf, Hart bei Graz, Hausmannstätten, Raaba-Grambach und Vasoldsberg selbst bei einem großflächigen Stromausfall zu gewährleisten.

Die Übung simulierte ein realistisches Szenario: Ein durch eine Cyberattacke ausgelöster Stromausfall. Geprüft wurde unter anderem, wie lange die Wasserversorgung ohne externe Stromversorgung aufrechterhalten werden kann, ob die technische Infrastruktur den Anforderungen standhält und wie gut die Mitarbeiter auf eine solche Ausnahmesituation vorbereitet sind.

„Als öffentlicher Wasserversorger tragen wir eine immense Verantwortung“, erklärt Johann Lendl, Obmann des Wasserverbands. „Ein Blackout ist eine reale Gefahr, auf die wir uns bestmöglich vorbereiten müssen. Es reicht nicht, nur ein Konzept zu haben – wir müssen es üben.“

Starke Partnerschaften und klare Kommunikation

In die Übung waren nicht nur die Mitarbeiter des Wasserverbands eingebunden, sondern auch externe Partner wie ein Tankstellenbetreiber, die örtliche Polizei und das Land Steiermark als Beobachter.

„Durch die Übung konnten wir Schwachstellen identifizieren und Verbesserungsmaßnahmen ableiten“, erläutert Dietmar Luttenberger, Geschäftsführer des Wasserverbands Grazerfeld Südost und Umland Graz. „Unsere Teams haben hervorragende Arbeit geleistet, was den Bürgerinnen und Bürgern in den Gemeinden ein gutes Gefühl der Sicherheit geben kann.“

Auch der technische Leiter, Karl Schipfer, betont die Bedeutung von Teamarbeit: „In solchen Notfällen ist es entscheidend, dass wir als Team zusammenarbeiten und uns aufeinander verlassen können.“

Am Donnerstag, den 5. Dezember, endete die Übung mit der erfolgreichen Wiederherstellung der Stromversorgung. „Wir sind auf den Ernstfall sehr gut vorbereitet“, zog Dietmar Luttenberger ein mehr als positives Resümee.

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